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Silke in Amerika

ein richtig echtes Thanksgiving

28. November 2016 , Geschrieben von Silke Andresen

Für eine echte, authentische Thanksgivingerfahrung hat mich Chris mit zu seiner Familie in Macon genommen. Wir sind dort Mittwoch gegen Abend angekommen (nach nur etwa zwei Stunden Fahrt). Chris Familie hat ein tolles Hause, genau wie seine Tante und Pearces Familie, ich weiß nicht ob das üblich für Macon ist, oder für Überall außer Athens, aber die Häuser die ich über Thanksgiving gesehen habe sind umwerfend. Groß, hohe Decken, schön dekoriert, jedes Schlafzimmer hat ein Badezimmer, nichts sag so richtig benutzt aus... Im ersten Moment für mich also sehr einschüchternd.

Chris Familie ist super nett. Ich habe Vater und Mutter, sowie Schwester puls Ehemann und zwei Katzen kennengelernt (zumindest an dem Abend). Abends gab es Steak und Ofenkartoffeln und dann haben wir ein Assoziations-Spiel gespielt. Es gab eine Hauptkarte mit einem Wort, der man die am besten passende Karte von seiner Hand zuordnen musste. Gar nicht so einfach wenn man sich nicht immer so sicher ist was die Wörter eigentlich bedeuten :) Aber ich habe nicht verloren und es war lustig!

Der nächte Tag, und damit das eigentliche Thanksgiving setzte sich hauptsächlich aus sehr viel Essen zusammen. Angefangen mit einem Restaurant mittags, wo es Turkey mit Gravy und Dressing gab. So richtig lecker ausgesehen hat das Essen eigentlich nicht, geschmeckt hat des dafür aber super!

Im Anschluss hat Chris mir Macon gezeigt: den Friedhof, die Schulen, die Kirchen, die Holzwerkstatt seines Vaters. Dazu ist zu sagen es war der 24.11. und wunderbar warm mit blauem Himmel und Sonnenschein! Als Lückenfüller vor dem eigentlichen Familien-Thanksgiving haben wir alle UNO gespielt, wobei ich zumindest besser war als in dem Spiel vom Vortag.

Das Dinner fand dann im Hause von Chris Tante statt und jeder hat ein oder zwei Gerichte mitgebracht wodurch super viel Essen für tatsächlich ziemlich viele Leute da war. Ich glaube ich habe tatsächlich alles probiert. Was mir wohl am meisten im Gedächtnis bleiben wird, ist der Schinken, der mir sehr gut geschmeckt hat, und das Süßkartoffeln mit Marshmallows ein Teil eines Hauptgangs sein können. Wir waren tatsächlich nur zwei Stunden weiter im Süden als sonst und doch waren einige aus der Verwandschaft für mich doch deutlich schwerer zu verstehen. Ich kam mir zeitweise regelrecht doof vor wenn ich mehr als einmal nachfragen musste. Und wenn es gar nicht anders ging hat Chris mich jedes Mal gerettet.

Später haben wir den Abend noch mit Freunden von Chris ausklingen lassen und ich habe sehr unerwartet ein I-Phone bekommen, weil es wohl ich Amerika nicht furnktioniert. Also haben sie es mir mitgegeben weil es sonst anscheinend sowieso nicht benutzt würde.

Am Freitagmorgen haben wir um mittags wieder auf den Weg nach Hause gemacht, was mich bereits sehr traurig gemacht hat, weil Thanksgiving vorbei war und das bis dahin immer noch meine letzte Etappe gewesen war, bevor ich wieder gehen musste.

Aber zumindest hatten wir zum Mittagessen nochmal Chick-Fil-A :) mein absolutes lieblings Fast Food Essen.

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