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Silke in Amerika

Stadt ohne Sterne

12. November 2016 , Geschrieben von Silke Andresen

Stadt ohne Sterne

Heute (Freitag) war unsere Hauptatraktion eine Hafenrundfahrt auf einem Schiff. Weil wir nur gerade noch so rechtzeitig angekommen sind, haben wir unten am Ende des Schiffes gesessen und hatten dadurch den besten Platz von allen. Es gab eine Kist emit Schiffskram drin auf der wir gesessen haben und es waren nur wenige Leute dort, wodurch wir einen optimalen Panoramablick auf alles hatten, nur eben nicht nach vorne, sondern nach hinten. Wir haben die Statue of Liberty gesehen und alles was es sonst noch so gibt.

Zum Mittagessen sind wir schliesslich doch einem Burger erlegen wodurch wir dann automatisch kein Abendessen brauchten. Auf dem Weg zu unserem Restaurant sind wir durch die Wallstreet gelaufen und ich habe das Horn des Charging Bull beruehrt, das soll finanzielles Glueck bringen. Nachdem ich in Venedig auch schon die Brust von Julia beruehrt habe, was Glueck in der Liebe bringt, kann ja jetzt nichts mehr schief gehen.

Als naechstes sind wir eine geschlagene Stunde zur Highline in Chelsea gelaufen. Das hoert sich jetzt nicht weiter schlimm an, war es aber wenn man Weiss, dass man zwar einen perfekten Blick aufs Wasser und die Stadt hat, der Wind aber extrem stark war und es selbst ohne Wind bereits recht kalt gewesen waere.

Wir haben es aber geschafft und uns schliesslich zu einem grossen Tee und etwas Suessem in einer sehr schoenen Teestube niedergelassen. Dort haette ich eigentlich gleich einschlafen koennen, ich war immer noch satt, war lange gelaufen, draussen war es kalt und wurde dunkel, ich hatte warmen tee…

Wir sind tatsaechlich lange gebleiben und haben dann schliesslich noch die Highline ein bisschen angeguckt. Das sind alte Schienen die etwa zwei Stockwerke ueber dem Boden verlaufen, das ist heute primaer ein Weg mite in paar Kunstsachen.

Im Rueckblick hoert es sich nicht viel an was wir heute gemacht haben, aber gefuehlt waren wir bereits ueberall.

Und uns ist aufgefallen, Juliana und ich passen Reisetechnisch ganz gut zusammen. Eigentlich ist sie ein Museumsmensch, war aber schon mal hier und hat damals die Museen angeguckt, deshalb muss ich da jetzt nicht mehr durch. Ich persoenlich reise eher planlos und schlendere durch die Stassen die mir gerade so ueber den Weg laufen. Im Moment Machen wire s immer so, das wir eine echte Touristenattraktion angucken und dann auf Erkundungstour gehen, das macht sich ziemlich gut. Und was das Essen angeht verstehen wir uns auch gut, wir wollen nicht unendlich teuer essen, aber wir sind beide der Meinung, wir sind in New York wir muessen es ausnutzen und geniessen entsprechend unsere Zeit und das Essen hier.

Auf dem Rueckweg zum Hostel schien der Mond an einem absolut wolkenlosen Himmel nur Sterne konnte man keine sehen, weil New York dafuer zu hell ist.

Stadt ohne Sterne
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